Wäsche trocknen kann mehr sein als nur eine Notwendigkeit – es kann auch eine einfache Möglichkeit sein, Strom zu sparen. Viele Haushalte unterschätzen, wie viel Energie ihr Trockner wirklich verbraucht. Doch mit den richtigen Kniffen lässt sich viel herausholen. Manche Tipps sind bekannt, andere überraschen selbst erfahrene Haushaltsprofis. Entdecke hier sieben praktische Tricks, mit denen du beim Trocknen deiner Kleidung effektiv Strom sparen kannst – und halte bei Tipp 4 die Augen offen, den hast du garantiert noch nie gehört!
1. Die Schleuderzahl der Waschmaschine hochdrehen
Bevor du überhaupt zum Trockner greifst, kannst du Energie sparen – und zwar direkt beim Schleudern. Je trockener deine Wäsche aus der Waschmaschine kommt, desto kürzer muss sie in den Trockner.
- Empfohlene Schleuderzahl: Mindestens 1.200 Umdrehungen pro Minute
- Vorteil: Spart bis zu 30 % Energie beim anschließenden Trocknen
Die Mehrbelastung für die Kleidung ist minimal – moderne Waschmaschinen schleudern schonend.
2. Flusensieb reinigen – regelmäßig!
Ein verstopftes Flusensieb behindert die Luftzirkulation. Die Folge? Längere Laufzeiten, höherer Stromverbrauch und im schlimmsten Fall sogar Überhitzung.
- Wann? Nach jedem Trockenvorgang
- Tipp: Schau auch mal in die Ecken des Siebs – dort sammeln sich oft Reste
Die Reinigung dauert keine 30 Sekunden und bringt sofortige Effizienz.
3. Die richtige Beladung – weder zu viel noch zu wenig
Ist der Trockner überfüllt, dauert das Trocknen ewig. Ist er fast leer, verschwendet er unnötig Energie pro Kleidungsstück. Die ideale Menge liegt genau dazwischen.
- Ideal: Trommel zu etwa 2/3 füllen
- Tipp: Sortiere nach Stoffdicke – dicke Handtücher und feine Blusen getrennt trocknen
So passt die Trockendauer viel besser zum Inhalt – und du sparst Strom.
4. Ein trockenes Handtuch als Booster – der Geheimtipp!
Diesen Trick kennen nur wenige: Wenn du ein trockenes, sauberes Handtuch zusammen mit deiner feuchten Wäsche in den Trockner gibst, saugt es Feuchtigkeit auf und beschleunigt den Trocknungsprozess.
- Wie geht’s? Handtuch mit der feuchten Wäsche in den Trockner legen
- Ergebnis: Bis zu 25 % kürzere Laufzeit
Am besten funktioniert dieser Trick bei mittleren bis kleinen Ladungen – das Handtuch sollte nicht selbst zu dick sein.
5. Auf Eco-Programme setzen
Moderne Trockner sind mit Energiesparprogrammen ausgestattet. Die dauern zwar länger, verbrauchen aber weniger Strom – oft sogar deutlich weniger.
- Zeit: 1 bis 2 Stunden mehr
- Ersparnis: Bis zu 40 % weniger Energieverbrauch
Ideal, wenn du die Wäsche nicht sofort brauchst. Zeit gegen Kosten eintauschen lohnt sich in vielen Fällen.
6. Wäsche auflockern – nicht auswringen!
Wenn du deine Wäsche vor dem Trocknen auswringst oder zusammendrückst, verklumpt sie. Die warme Luft im Trockner hat es dann schwer, durch alle Stofflagen zu ziehen.
Besser: Wäsche einmal kräftig ausschlagen, bevor du sie reintust. Das öffnet die Fasern und hilft beim gleichmäßigen Trocknen – was wiederum Energie spart.
7. Wann immer möglich: Lufttrocknen
Der einfachste Weg, Strom zu sparen, ist natürlich: den Trockner gar nicht erst einzuschalten. Gerade im Sommer oder in gut gelüfteten Räumen lohnt sich das.
- Ort: Balkon, Garten, Bad mit Fenster oder beheizter Trockenraum
- Vorteil: 0 kWh Verbrauch
Ein faltbarer Wäscheständer kostet einmalig 10–20 Euro und hält Jahre – eine Investition, die sich schnell rechnet.
Fazit: Kleine Veränderungen mit großer Wirkung
Diese sieben Trocken-Tricks zeigen, wie leicht du Strom und Geld sparen kannst – ohne Komfortverlust. Ob du deinen Trockner nun mit einem Handtuch beschleunigst oder gezielt nur mit Eco-Programm lädst: Jeder Schritt zählt. Am besten kombinierst du mehrere Tipps und schaust, was zu deinem Alltag passt. So wird aus Routine ein cleverer Energiesparer!




